Ruth und Andreas, Goa und Aurangabad

und schon wieder ist die Zeit viel zu schnell vorbei.......................

Ruth und Andreas die uns vom 16.03.08-26.03.08 besucht haben sind leider schon wieder weg. Vielen Dank an die beiden und Ihren großzügigem Carepaket. Es waren super Tage mit Euch.

Am ersten Tag gab es die übliche Mumbai-Sightseeing-Tour. Dobi-Gaht, Gandhi Museum, Crawford Markt, Gateway of India, Cafe Leopold und das übliche Verkehrchaos.
Mit Ruth und Andreas haben wir schon im Vorfeld die beiden Reisen gebucht die ich nun näher beschreiben will.
Die Tage in Goa sind viel zu schnell vorüber gegangen. Aurangabad mit den Elora bzw. Atjanta Caves war sehr beindruckend.
Diese beiden Reisen haben wir innerhalb von 7 Tagen unternommen, und sind dabei zum erstenmal Innerindisch geflogen. Der Domestic Airport in Mumbai ist sehr neu und das Einchecken geht sehr schnell. Und dann wartet man. Auf was?
Auf das Flugzeug das irgendwo in Delhi, Kolkata, Hyperabad oder Bagalore wieder mal nicht wegkommt bzw. in Mumbai nicht landen darf,  weil soviele landen wollen.

Goa
Mit GoAir sind wir nach Goa und wieder retour nach Mumbai. Nicht zu empfehlen. Die Busse von GoAir die einem zum Flieger bringen sind noch aus der Kolonialzeit. Dementsprechend auch der Flieger. Aber wir sind sicher in Goa gelandet.
Abholung durch das Hotel, und dann freuten wir uns schon auf den Strand. Und dann bekommt man einen Strand der einfach nur wundervoll ist.
Breiter Strand, feinster Sand. Das Baden im Meer ist ein einziges Vergnügen. Kaum Menschen am Strand. Goa ist noch ein Paradies.
Was soll man über das Hotel schreiben? Nettes kleines Hotel etwa 5 Minuten per Taxi vom nächsten Ort entfernt.
Das Cocont Grove ist etwas für Leute die Ruhe und Erholung suchen. Schöne Zimmer, wundervolle Gartenanlage, Pool, Bar, Restaurant und eine offene Lobby.

An diesem Tag haben wir einfach nur den Strand und das Meer genossen, bevor es viel zu schnell Abend wurde. Da Lisa, Christian und Kathi aus Wien noch in Goa waren trafen wir uns alle zum Abendessen. Und irgendwann ist man müde.

Nach einem guten Frühstück ging es ab zum Strand um den Tag voll auszukosten. Gegen Mittag sind wir nach Anjuna zum "Hippiemarkt" gefahren. Jeden Mittwoch findet dieser Markt statt und man kann diese Vielfalt an Farben, Dingen und Menschen usw. gar nicht aufsaugen so groß und reichhaltig ist dieser Markt.
Direkt am Meer gelegen. Feilschen ist ein Muß. Und natürlich sieht man die "Hippies" mit Ihren Joints. Man findet alles was man braucht, oder auch nicht braucht. Natürlich kamen wir nicht ohne diverse Einkäufe zurück.
Am Abend ging es nach Colva. Ein verschlafenes Nest mit ein paar Hotels und Einrichtungen die  Tourist so braucht. Restaurants, Pubs, Banken und kleinen Geschäften.
Der zweite Tag gehörte dann uns und dem Strand. Einfach die Seele baumeln lassen. Am Strand spazieren gehen und sich einen Sonnenbrand einfangen. In der Strandbar was trinken, eine Kleinigkeit essen und der Tag verging viel zu schnell.
Abends wurden dann sagenhafte Bilder von uns gemacht. Gabi in Ihrem wunderschönen Sari. Daneben sah ich in meinem Seidenhemd relativ blass aus.
Am Freitag Morgen gab es nochmals Sonne, Strand und Meer. Sogar einen Delphin haben wir gesehen. Seelenruhig schwamm er ca. 200m vor der Küste längs und sprang mehrere Male wunderschön aus dem Wasser. Leider mußten wir Goa wieder in Richtung Mumbai viel zu früh verlassen.
Nachfolgende Bilder: Hotel, Hippiemarkt, Beach und zwei Hübsche....................................
































Elora und Ajanta Caves
Am Samstag hieß es früh um 4.45 Uhr aufstehen um nach Auranganbad zu fliegen. Diesmal mit Jet Airways. Mit dieser Airline kann man nur zufrieden sein. Alles bestens. Europäischer Standard.
Und dann der Flughafen von Aurangabad. Mehr als ein Flieger kann dort nicht parken. In einer Stadt in der 1,5 Millionen Menschen leben, so einen Flughafen zu sehen zauberte uns ein Lächeln ins Gesicht.
Da die ganze Reise organisiert war stand unser Bus schon für uns bereit. Unser Guide war nett und es hat Spaß gemacht diese 3 Tage mit Ihm zu verbringen.
Ein 5 Sterne Hotel war gebucht aber das Zimmer konnte man vergeblich nach einem Sternabs uchen.  Aber wir wollten zu den Atjanta bzw. den Elora Caves.
Und schon ging es los. 1 Stunde Fahrzeit sollten es sein, aber wenn man Indien kennt weiß man das es doppelt soviel Zeit kostet zu den Ajanta Caves zu kommen.

Ajanta Caves:        (ich gebe zu, der nachfolgende Text ist geklaut)
In einem steil durch den Fluss Waguma in den Fels eingeschnittenen, U-förmigen Tal findet man zahlreiche in den Fels getriebene, große Höhlentempel. In einer mahayanischen Höhle kann man sehr gut erhaltene Wandmalereien mit Szenen aus dem Leben Buddhas besichtigen. Die gesamte Anlage ist zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Vom 2. Jh. vor bis zum 5. Jh. nach der Zeitenwende war das Tal von Buddhisten bewohnt. Diese trieben in den Fels große Höhlen, die bis zu 30 m x 15 m x 4 m (Breite, Tiefe, Höhe) groß sind. Die Bauphasen und Meißelzeiten sollen ca. 30 Jahre pro Höhle ausgemacht haben. Im 5. Jh. erreichte eine Welle der Feindlichkeiten gegen Buddhisten in ganz Indien dieses abgeschiedene Tal. Die Buddhisten wurden vertrieben. Die Höhlen gerieten in Vergessenheit und wurden im Laufe der Zeit vom Verwitterungsschutt der darüberliegenden Felswände verdeckt.

Im April 1819 passierten Angehörige der britischen Madras-Armee das Ajanta-Ghat. Während einer Tigerjagd ergründete der britische Kavallerieoffizier John Smith die kaum zugängliche Schlucht und entdeckte die seit Jahrhunderten verwaisten Höhlentempel (in Höhle 10 hinterließ er eine kurze Inschrift). Weitere Höhlen wurden nach und nach freigelegt.
(ab hier wieder Text aus freier Hand)

Trotz großer Hitze, und Trepp auf, Trepp ab, Schuhe an, Schuhe aus waren die Ajanta Caves wirklich sehr beindruckend.
Nach Ankunft im hotel ging es ab in den Pool um uns abzukühlen. Abendessen im Hotel und dann ging es ins Bett.
Am nächsten Tag warteten die Elora Caves auf uns.

Elora Caves:   (Text aus Wikipadia)

Ellora ist für seine Höheln-und Felstempel, Klöster und Kapellen bekannt, die zwischen dem 5. und 10. Jahrhundert n. Chr. als Teil der Dekkan-Arichtektur über 2 km Länge aus einer von Südost nach Nordwest verlaufenden Felswand geschlagen. Die UNESCO erklärte 1983 die insgesamt 34 Bauwerke zum Weltkulturerbe.

Die Bauwerke werden von Südost nach Nordwest nummeriert und teilen sich in eine buddhistische (Nr. 1-12, 400-800 n. Chr.), eine hinduistische Gruppe (Nr. 13-29, 600-900 n. Chr.) und eine jainistische Gruppe (Nr. 30-34, 800-1000 n. Chr.) ein. Ein besonderes Merkmal der Anlage sind die Amalka, Säulen mit melonenförmigen Kapitellen.

Die meisten der Bauwerke zeichnen sich durch reichhaltigen Skulpturenschmuck aus.
1: Ein einfaches buddhistisches Kloster (vihari) oder auch Kornspeicher.
5: Der größte Vihara der buddhistischen Gruppe mit insgesamt 20 Zellen.
6: Ein großer Vihara mit Skulpturen des Vajrayana-Pantheons im Vorraum.
10: Ein Chaitya aus dem 8. Jh. n. Chr. mit offenem Hof und drei Eingängen. Die aus dem Felsen geschlagene Fassade ist zweistöckig.
12: Ein dreistöckiger Vihara mit einfacher aber beeindruckender ebenfalls dreistöckiger Fassade. Im Inneren finden sich reichhaltige Skulpturen.
14: Die sogenannte Ravanas Höhle zeigt eine Skulptur in der Ravaba den heiligen Berg Kailash erschüttert.

16: Der quadratische hinduistische Kailasanatha-Tempel  ist mit einer Seitenlänge von 46 Metern der eindrucksvollste Tempel in Ellora. Gleichzeitig gilt er als der größten Felsentempel Indiens. Er besitzt im Gegensatz zu den anderen Bauwerken Elloras nicht nur eine Fassade sondern wurde rundherum freigelegt, und reich verziert. Dafür mussten 150.000-200.000 t abgetragen werden.

(ab hier wieder freier text)

Dieser Tempel ist einfach nur gigantisch. Man braucht alleine für diesen Tempel mehrere Stunden die man leider nicht hat. Wenn man Lust auf eine kleine Kletterpartie hat, kann man den Tempel von oben in einer völlig anderen Perspektive bewundern.

Danach ging es wieder Richtung Hotel und ab in den Pool. Am Montag wollten wir in Aurangabad noch das Mini Taj Mahal besichtigen. Nicht ganz so groß, schön und pompös wie das Original in Agra aber trotzdem schön anzuschauen.

Obligatorisch ist an einer organisierten Reise mit Guide ist das man noch einen Stoff oder Teppichhändler besucht. War auch sehr interessant aber die Preise waren auch für uns jenseits von Gut und Böse. Trotzdem hat nach harten Verhandungen doch noch das eine oder andere gute Stück den Besitzer gewechselt.

Gegen Nachmittag sollte dann der Flieger von Indien Air uns Nachhause bringen. Aber wie üblich kam der Flieger zu spät. Aber die Kontrollen am Flughafen sind das Beste. Man geht durch die Sicherheitskontrolle. Handgepäck wird wie üblich durchleuchtet. Wenn man dann aber zum Flieger läuft stehen vier Tische mit Soldaten da, und das Handgepäck wird nochmals durchsucht. ABM-Massnahme auf indisch. Irgendwann landeten wir in Mumbai und 7 Tage Rundreise gingen zu Ende.

Der letzte Besuchstag von Ruth und Andreas verbrachten wir mit Einkaufen und um die Märkte in Juhu nochmals zu sehen. Bei dieser Gelegenheit suchten Andreas und ich einen Barbier auf, um uns rasieren zu lassen. Komplette Rasur mit Gesichtsmassage für 10 Rupien. Das sind nicht einmal 20 Cent.

Am Mittwoch den 26.03.2008 ging dann der Flieger Richtung Deutschland. Die Tage sind zu schnell vorüber gegangen. Aber wir glauben das dies nicht das letzte Mal sein wird an dem die beiden uns besucht haben.

Auf ein baldiges Namaste in Indien................................

Ajanta Caves, Säulen mit Buddhafiguren, Elora Caves, liegende Buddhastatue, Mini Taj Mahal in Aurangabad.                                                                   

ajanta-komplett.jpg

Ajanta-Innen.jpg








Elora-II.jpg



Elora-I.jpg













Buddha.jpgMini-Taj-Mahal.jpg













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