Reisebericht von unserer Hochzeitsreise vom 11.04.-19.04.2008
Insel: Medhufushi im Süden von den Malediven. Atoll: Meemu-Atoll
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Am 11.04.08 ging es morgens um 1.00 Uhr los. Unser Fahrer brachte uns zum Flughafen. Nach dem Einchecken, das sehr schnell ging, und den Unmengen an Kontrollen, warteten wir
auf unseren Flieger.
Von Mumbai aus sollte es zuerst nach Colombo/Ceylon gehen, und von dort aus nach Male.
Um 3.25 Uhr hob der Flieger pünktlich ab, was für Indien an ein kleines Wunder grenzt. Vielleicht werden internationale Flüge bevorzugt. Aber es wird die Abflugzeit gewesen sein. Nachts fliegen
doch weniger Maschinen in Mumbai ab.
Nach einem ruhigen Flug kamen wir in Colombo an, und waren über den absolut tollen Flughafen sehr erstaunt. Sehr modern und sauber.
Sehr schnell fanden wir unseren Flieger, der uns endlich ins Paradies bringen sollte. Leider mußten wir noch ca. 1,5 Stunden warten ehe es losging.
Sobald man in die Nähe der Malediven kommt, wartet man darauf, daß die ersten Inseln endlich in Sicht kommen.
Dann - aus dem Nichts - erscheinen einzelne Inseln. Ein atemberaubender Anblick, der sich einem eröffnet.
Kristallklares Wasser und die Inseln mit ihren Palmen runden dieses Bild ab.
Beim Landeanflug denkt man unweigerlich, wann denn endlich die Landebahn kommt.
Jetzt setzt er gleich im Wasser auf. Und dann kommt doch noch die Piste.
Nach den üblichen Formalitäten suchten wir unseren Reiseveranstalter. Dann muß man für das Wasserflugzeug nochmals einchecken, bevor man mit einem Bus zum Airport der Wasserflugzeuge gebracht
wird. Da man die Landebahn am Ende kreuzt steht dort eine Schranke, die - wenn Flugzeuge landen oder starten - geschlossen wird.
Wir mußten einige Zeit warten bis unser Flug mit dem Wasserflieger endlich losging. Wir waren sehr erstaunt, wie professionell die Malediver dies alles handhaben. In Indien
wären mindestens die dreifache Anzahl an Menschen mit von der Partie gewesen.
Nach einem Drink und einem Muffin wurde unser Flug aufgerufen.
Der Pilot erklärt von seinem Sitz aus die Sicherheitsbestimmungen. Wir waren ca. 10 Passagiere. Alles sehr relaxt und easy. Dann werfen die Piloten die Motoren an, und von da an ist eine
Unterhaltung schwer zu führen. Die Flugzeuge sind sehr laut.
Ach ja, die Piloten fliegen barfuss.
Nach einer kurzen Wartezeit ging es endlich los. Motoren auf volle Leistung und das Ding geht ab wie Schmidts Katze.
Eine Insel nach der anderen taucht auf. Mit Hotels, Dörfern oder unbewohnt. Man sieht die Riffe im kristallklarem Wasser und weiß, man ist im Paradies.
Nach ca. 40 Minuten und vielen Fotos sind wir endlich auf unserer Insel Medhufushi gelandet.
Unsere Reiseleiterin Sandra begrüßte uns, und wir wurden zu Bar geleitet. Dort erklärte uns Sandra bei einem Drink, wie alles auf der Insel abläuft. Das Übliche eben.
Dann geht es zum Bungalow 186. Man betritt "seine Beach Villa" und ist begeistert, wie toll die Ausstattung ist. Kurz die Koffer ausgepackt und die Badesachen angezogen und ab in dieses
einzigartige Wasser. Badewanne pur.
Der Bungalow ist mit allem eingerichtet, was man braucht. Das Beste ist aber das offene Badezimmer. Man duscht unter dem freien Himmel. Die Dusche ist mit einem Palmdach
bedeckt. Ringsherum eine Mauer, um vor neugierigen Blicken zu schützen. Das Bad war der Hit schlechthin.
Fernseher, DVD-Player, Kühlschrank, Safe, Bademäntel usw. Im Bad gab es Duschgel, Shampoo und Körperlotion. Schön, wenn man diese Dinge gar nicht einpacken braucht.
Ihr seht, es blieben keine Wünsche offen.
Als Honeymooner bekamen wir eine Flasche Prosseco sowie eine kleine Torte.
Und jeden Tag eine Flasche Wasser sowie Obst. Man kommt Mittags vom Tauchen und lässt sich das Obst munden.
Dann forderte die durchgemachte Nacht ihren Tribut und Gabi schlief auf der Hollywood Schaukel ein. Einige Stunden vergingen, bevor ich sie wieder wach bekam und wir uns aufrafften, die
Tauchschule zu besuchen. Dort wurden wir von Chris im Empfang genommen. Wir bekamen unseren Termin für das Schnuppertauchen für den folgenden Tag sowie ein Buch über das Tauchen. Mit der Bitte,
die ersten beiden Kapitel sorgfältig zu lesen. Urlaub, und dann auch noch lernen! Das fing ja gut an. Aber nach einem Kaffee in der Bar und den ersten Zeilen merkten wir schon, daß es sehr
interessant geschrieben war.
Abends ging es dann zum Abendessen. Dort verschlägt es uns die Sprache. Ein so reichhaltiges Buffet haben wir beide noch nie erlebt. Es war alles da, was Herz und Magen begehrt.
Danach haben wir uns mit vollem Magen zwei schöne Sonnenliegen gesucht und vom Pool aus die Sterne angesehen. Kaum zu glauben, wieviel Sterne zu sehen sind.
Müde, sehr müde fielen wir ins Bett.
Nach einem ausgedehnten Frühstück und einem Bad im warmen Meer ging es zum Schnupperkurs im Tauchen. Nach gründlicher Einweisung von Dani ging es dann ins Wasser. So ganz hat
es uns nicht überzeugt, da man nur an der Oberfläche dahindümpelt.
Aber einen Tag später ging es dann schon etwas tiefer (5 Meter). Man sieht die ersten kleinen Korallen und Fische. In Sylvia fanden wir eine Tauchlehrerin, die von Ihrem Job sehr viel versteht
und ihn auch voll auslebt. Sylvia kommt aus Österreich. So war auch sofort eine Verbindung da. Man muß einige, auch schwierige, Übungen absolvieren und manches klappte ganz gut, manches weniger
gut.
Ihre Taek-Wan-Do Einlagen unter Wasser war filmreif. Aber auch unsere Überschläge Unterwasser waren nicht schlecht. Wir haben uns auf Anhieb sehr gut mit Sylvia verstanden. Wobei dies für die
gesamte Crew der Tauchschule galt. Man fühlt sich dort sehr gut aufgehoben und sicher, was für uns Neulinge wichtig ist. Man muß sehr vieles beachten und darf sich eben keine großen Fehler
erlauben. Auch das Vetrauen in die Ausrüstung war sofort da. Abends ging es dann an die Theorie. War sehr aufschlussreich und wir haben viel gelernt. Zwischen den Tauchgängen verbrachten wir die
Zeit mit dem Genießen des Meeres und unseres Bungalows. Einfach Erholen und Tauchen. Viel mehr kann und will man auf den Malediven auch nicht machen.
Strand, Sonne und das Meer waren uns genug.
Und natürlich lernen.
Die Ruhe auf der Insel war sehr schön. kein Auto, keine Motorräder, keine Rikschas und vor allem kein Hupen.
Am Dienstag abend stand dann die Theoretische Prüfung an. Beide haben wir mit Bravour bestanden. Punktezahl wird nicht verraten, aber wir waren sehr, sehr gut.
Tja, und am Mittwoch den 16. April gab es ein Geburtstagskind. Der Tag begann gleich mit Koffer packen da wir in einen Wasserbungalow umziehen wollten, um dort den Rest unseres Inseldaseins zu
verbringen. Luxus pur und ein traumhafter Blick auf die Bucht von Medhufushi wurden uns geboten. Wir haben die restlichen Tage im Wasserbungalow einfach nur genossen.
Und wir konnten uns auf den ersten richtigen Tauchgang freuen. Am Mittwoch Mittag ging es zum „Grouper Cave“. Alles wird auf dem Boot verstaut und damit fährt man eine halbe Stunde zum Riff.
Nachdem uns Sylvia beim Briefing genau erklärt hat wie der Tauchgang abläuft, legt man sich seine Ausrüstung an. Dann checkt man sich selbst, sowie seinen Buddy (Tauchpartner) nochmals durch, Und
dann geht es in einem beherzten Sprung ins Wasser.
Im Wasser versucht man langsam, unter Ablassen der Luft aus dem Tarierjacket, nach unten zu kommen. Nicht ganz so einfach wie man sich das vorstellt, aber nachdem Sylvia ein wenig gezogen hat, ging es um einiges leichter. Da wiegt die Ausrüstung locker mal 25 kg, man hat Blei am Körper, und trotzdem schwimmt man immer noch an der Oberfläche. Ach ja, was haben wir gelernt? Aus dem Tarierjacket die Luft ablassen und ausatmen, und schon hat man negativen Auftrieb. Sprich, man sinkt.
Sobald die ersten Meter geschafft sind, geht es besser, und man tariert sich aus. Durch das Einatmen steigt man nach oben. Durch das Ausatmen nach unten. Zudem hat man noch sein Tarierjacket, in das Luft ein- oder abgelassen werden kann, um einen neutralen Auftrieb zu erreichen.
Und wenn man dann mal auf 18 Meter ist und diese Tiefe auf dem Tauchcomputer angezeigt wird, kann es etwas mulmig werden. Mir (Helmut) ging es so. Aber Sylvia war sofort zur
Stelle und nach einigen ruhigen Atemzügen (Nerven wieder in den Griff bekommen) sieht man eine Welt die viele Menschen leider nicht sehen können. Man hat den Eindruck, daß man träumt. Das
passiert jetzt nicht, denkt man sich. Diese Vielfalt an Korallen und Fischen. Einfach unglaublich. Man beginnt zu verstehen, warum sich Menschen diesem Sport ganz hingeben.
Sylvia tauchte immer vorne weg und wir hinterher. Man kommt mit dem Schauen und Staunen nicht nach. Überall ist etwas und alles will man sehen.
Auf einmal winkt mich Sylvia zu sich und nimmt Ihren Atemregler aus dem Mund. Ich dachte, Sie will wieder Atemregler tauschen, was ich während der Ausbildung gehaßt habe. Aber sie sang mir
Unterwasser ein Geburtstagsständchen.
Happy Birthday to you.........! Das war klasse.
Die Zeit verflog und irgendwann muß man nach oben. Vor allem, wenn man zu schnell und zuviel atmet. Dann verkürzt das den Genuss um einige Minuten. Und man muß noch soviel Luft im Preßlufttank haben, daß es zum Auftauchen reicht. Immer schön langsam nach oben, und bei 5 Metern einen 3 Minuten Sicherheitsstop einlegen.
Wo ist das Boot? Aber meistens sieht die Bootscrew die Taucher bereits nach wenigen Augenblicken und holt sie ab. Dann klettert man mit der ganzen Ausrüstung an Bord und wundert sich, warum alles so schwer ist. Und man fragt sich wo die knapp 2000 Liter Luft aus der Flasche geblieben sind. Das atmet man in ca. 45 Minuten weg. Man legt alles ab und wartet auf die restlichen Taucher. Taucher, die schon viele Tauchgänge hinter sich haben, verbrauchen aufgrung ihrer Erfahrung weniger Luft. Aber länger als 60 Minuten war keiner unten. Waren wir für den Anfang gar nicht nicht so schlecht. Man bespricht sich mit den anderen, was man so alles gesehen hat. Wir hatten nicht viel Ahnung, was wir gesehen haben. Aber Sylvia klärte uns über die verschiedenen Fischarten auf.
Auch nach einigen Stunden kann man das Gesehene nicht realisieren. Man will eigentlich gleich wieder tauchen, aber man muß Pausen an der Oberfläche einlegen, die man genau
ausrechnen muß.
Aber wir haben den Tag dann noch genutzt, um mit dem Schiff raus aufs Meer zu fahren, um Delphine zu beobachten. Diese Tiere kommen fast immer um die gleiche Zeit an einen bestimmten Platz. Man
muß dann klatschen und pfeifen und dann sieht man sie neben dem Boot.
Ein einmaliges Erlebnis.
Am Abend ging es dann in das Al Fresco Restaurant in dem wir uns ein schönes Abendessen gönnten. Vom Hotel gab es noch eine Geburtstagstorte.
Was will man mehr an seinem Geburtstag?
Leider geht so ein schöner Tag viel zu schnell vorbei.
Am Donnerstag haben wir den Tag ruhig angehen lassen und sind erst mittags zu einem weiteren Tauchgang aufgebrochen.
Diesmal sollte es zum „Boahura Express“ gehen. Sylvia, die uns sonst immer zur Seite stand war nicht mit von der Partie. Sie hatte schon wieder einen neuen Kurs. Aber Rainer
nahm uns unter seine Fittiche und schon ging es los.
Mittwoch waren es 18 Meter. Donnerstag 21,2 Meter. Zum Sehen gab es eine ganze Menge. Eine sehr große Meeresschildkröte.
Aus einem Felsen heraus beobachtete uns eine Muräne. Fledermausfische uvm. bekamen wir zu sehen. Und irgenwann war die Luft wieder viel zu schnell leer (Helmut). Was macht Rainer?
Nimmt seinen Octopus (Ersatzatemregler) und gibt ihn mir. Hakt sich ganz locker ein, und wir liesen uns von der Strömung wieder in Richtung Ausgangspunkt treiben. Man lässt
sich sozusagen am Riff entlang treiben. So konnten wir etwas mehr von dieser schönen Welt geniessen.
Je tiefer man taucht, desto größer der Druck. Ergo? Man verbraucht mehr Luft.
Uns war klar das wir am Freitag noch einen Tauchgang machen wollten. Man muß nur aufpassen, daß zwischen dem letzten Tauchgang und einem Flug mehr als 12 Stunden liegen. Besser wären 18 Stunden.
Also ging es am Freitag etwas früher aus den Federn. Um 8.30 Uhr ging das Beladen los. Man ist für die Vollständigkeit der Ausrüstung selbst verantwortlich.
„Manta&More“ stand auf dem Plan. Diesmal herrschte starker Wellengang, der Gabi schon am Mittwoch nicht ganz gut getan hat. Aber als wir im Wasser waren und uns an der Oberfläche treiben ließen, schluckte ich (Helmut) soviel Wasser, daß ich wieder auf das Boot wollte. Rainer überedete mich sanft aber bestimmt, und nachdem wir 50cm unter der Wasseroberfläche waren, war alles wieder gut.
Mantas sahen wir keine. Dafür einen Weisspitzen-Riffhai. Ein edles Tier. Man stellt sich so eine Begegnung immer anders vor. Der weisse Hai läßt grüßen. Er schwamm einige Meter
unterhalb von uns am Riff entlang und beachtete uns gar nicht. Dann kam eine Muräne nach der anderen, sowie Thunfische und Napoleonfische. Alle Fische kam man gar nicht aufzählen. Es sind
zuviele. In allen Farben und Formen. Und unseren Rekord -was die Tiefe betrifft - haben wir neu aufgestellt: 25,2 Meter waren es.
Als Rainer gesehen hat, wie weit wir unten waren, hat er uns sehr bestimmt wieder nach oben gewunken. Er hatte mit Andy etwas zu kämpfen, der den Druckausgleich in den Ohren nicht ganz geschafft
hat. Immer wieder soll man beim Abtauchen die Nase zuhalten, um den Druckausgleich herzustellen. Man kennt das vom Fliegen.
Und wer tief taucht, braucht viel mehr Luft. Also wieder an Rainer angedockt und so ging es um einige Minuten länger.
Als wir langsam auftauchten, haben wir die letzten Minuten nochmals richtig uns gegönnt. Wir wußten, das wird für einige Zeit unser letzter Tauchgang sein.
Etwas traurig waren wir schon, als wir wieder an Bord waren.
Aber wir durften eine Welt sehen, die einmalig ist.
Die Menschen nennen den Planeten auf dem Sie leben: Erde. Wie würde ein Meeresbewohner diesen Planeten wohl nennen?
Dieser Satz stand in unserem Tauchbuch, und wir fanden diese Frage sehr interessant.
Nachdem wir wieder auf unserer Insel waren, gaben wir die Tauchausrüstung schweren Herzens wieder zurück.
Unser „Diver Logbook“ und einiges mehr bekamen wir noch mit auf den Weg.
Was uns von der Tauchschule in Erinnerung bleibt, sind die Menschen, die wir kennengelernt haben. Freundlichkeit, Kompetenz, Wissen, Erfahrung uvm. haben Sie uns mitgegeben.
Sylvia und Rainer werden wir niemals vergessen. Die beiden wissen warum.
Am Nachmittag hatte Gabi noch eine Anwendung im Spa. Nach knapp 3 Stunden kam Sie wieder. Von oben bis unten massiert und geknetet wurde sie. Es muß toll gewesen sein.
Und dann kam unser letzter Abend. Wir ließen uns nochmals das Essen munden und später trafen wir uns noch auf einen Abschiedsdrink mit einigen netten Leuten in der Bar.
Einige Geschenke wurden verteilt. Sylvia und Rainer lassen sich die Schokolade bestimmt schmecken.
Dann folgte der Teil, von dem wir wußten, daß er uns schwer fällt. Das Koffer-Packen. Eigentlich wollten wir nicht nach Mumbai. Warum auch. Hier ist es viel schöner. Aber es nützte nichts.
Nach einer kurzen Nacht ging es um 5 Uhr aus den Federn. Kurz vor dem Verlassen des Zimmers flossen doch ein paar Tränen. Dann folgte etwas Unangenehmes. Man muß noch die Rechnung bezahlen. Während des Aufenthaltes bezahlt man mit seinem Namen. Man braucht den ganzen Tag kein Geld. Aber man hat auch keinen großen Überblick.
Um 6 Uhr ging der Flieger, und nachdem 2 weitere Inseln angeflogen wurden und Gäste abgeholt waren, ging es Richtung Male.
Mit der Zeit wurde es langsam knapp, aber wir erreichten noch unseren Flieger, der uns zuerst wieder nach Colombo brachte. Von dort ging es nach einer Shopping Tour im Duty Free Shop weiter nach
Mumbai. Und am 19.04.2008 um 14.30 Uhr waren wir wieder in der „Hölle“.
Kaum aus dem Flughafen draußen, nervt jegliche Huperei und jedes andere Geräusch, das nicht Wasser oder Palmen ähnelt.
Aber die Aussicht unsere Insel Medhufushi im Oktober wieder besuchen zu können, tröstet uns ein wenig.
Es war eine wunderbare Hochzeitsreise. Und wir haben die Ruhe richtig genießen können.
Das Tauchen hat uns faziniert. Dieses Abenteuer wollen wir nochmals erleben.
Ach ja, das Wetter war super. Ab und zu regnet es mal. Dauert nie sehr lange. In einer Nacht gab es ein Gewitter und das Donnern war so stark, daß die ganze Hütte wackelte.
Selbst die Tauchlehrer und Angestellte konnten sich nicht an so ein Gewitter erinnern. Ansonsten wechseln sich Sonne und Wolken ab. Es gab einen Morgen, an dem es richtig regnete. Wir wußten ja
nicht mehr wie das aussieht, wenn "Wasser vom Himmel fällt". Wir haben uns nichts daraus gemacht, und nach einer halben Stunde ist der Spuk auch vorbei.
Anbei nun ein paar Bilder von unserer Traumreise.

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