Besuch aus Wien

Samstag den 08.03.2008
Es ist 23.20 und wir warten am Flughafen auf unseren  Besuch aus Wien. Lisa, Christian und Kathi werden uns auf Ihrer Indienreise  besuchen, bevor Sie am  11.03.2008 weiter nach Goa fliegen werden.
undefinedPünktlich landet die Maschine der  Austrian Airlines, und eine halbe Stunde später können wir die drei in Empfang nehmen. Gepäck einladen und im Auto wurde ein Geburtstagsständchen abgehalten. Gabi hatte nämlich Geburtstag.
Zu Hause wurde dann gleich die Torte angeschnitten. Eine "fast" echte Schwarzwälder gab es. Aber ohne  Kirschwasser.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück los, um Mumbai zu besichtigen.
Die erste Station waren die Dhobi Ghats.

undefinedDobi-Gaths-I.jpg

Dobi-Gaths-III.jpgIm Stadtteil Mahalaxmi findet sich ein sogenannter «Dhobi Ghat». eine Wäscherei unter freiem Himmel. Viele Mikro-Unternehmer sind schon seit Generationen hier und mieten einen oder mehrere Steine, haben ein paar Männer - meist Verwandte - angestellt und besitzen dazu noch eine Wäscheschleuder. Ein Arbeiter verdient hier 2 Euro im Tag. Die Tage sind lang. Arbeitsbeginn ist meist schon um halb vier Uhr morgens und bevor die Sonne untergeht, ist man selten fertig. Kinder sind im «Dhobi Ghat» wenige anzutreffen. Die meisten Familien der Männer, die hier arbeiten, leben auf dem Land. Auch die Frau und drei der Kinder von Satta Gangaram. Er lebt seit 25 Jahren im «Dhobi Ghat» gleich neben der Wäscheschleuder, in diesen Räumen zusammen mit 10 anderen Männern. Nur für 3 Wochen im Jahr fährt er nach Hause nach Nizimabad in Andhra Pradesh zu seiner Familie.

Das Waschen, Trocknen und Bügeln eines einzelnen Wäschestücks, egal welcher Form und Größe, kostet bei den meisten 3 Cents. Gewaschen wird für Hotels, Restaurants, Krankenhäuser, Altkleiderhändler, aber auch für Privatpersonen. Der wirtschaftliche Boom bringt mehr Aufträge als früher, vor allem mehr Private lassen waschen. Man profitiert von denen, die heute jedes Jahr mehr verdienen, sich aber noch keine Waschmaschine leisten können oder wollen, einfach weil es im Dhobi Ghat billiger und bequemer ist.
Im Preis inbegriffen ist auch die Abholung und Auslieferung. Am selben Tag, versteht sich.
Danach ging die Fahrt weiter zu den Mallabar Hills

Das Ghandi Museum.
Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma Gandhi, was Große Seele bedeutet. Dieses Haus wurde immer wieder zwischen 1917 und 1934 von Ihm bewohnt. Dieses Haus zu besuchen war einer der emotionalsten Höhepunkte an diesem Tag. Dort sind Bücher, Bilder, Briefe sowie Gegenstände ausgestellt. Man wandelt auf den Spuren eines Mannes der es schaffte, die Engländer ohne Gewalt dazu zu bringen, daß Sie Indien durch das Gateway of India verließen. Am 30. Januar 1948 wurde Mahatma Ghandi erschossen. Zu empfehlen ist der Film "Ghandi", der mit 8 Oscars ausgezeichnet wurde.

Zitat von Albert Einstein:
Zukünftige Generationen werden kaum glauben können, daß ein Mensch wie er wirklich auf dieser Erde
gewandelt ist.undefined
undefined

















Besuch des Jain Tempels

Die Anhänger dieser Religion sind sehr gläubig, aber Touristen dürfen den Tempel besichtigen. Man muß die Schuhe ausziehen und darf den Göttern nie den Rücken kehren.

jaintemple.jpgundefined














Besuch der Hängenden Gärten in den Malabar Hills. Sehr schöner Park, aber eben ein Park wie man ihn auch in Europa antrifft. Deswegen auch kein Bild.
Da uns dann der Hunger überkam, ging es zum Essen. Und was kann es da Besseres geben, als in das
"Cafe Leopold" in Colaba zu gehen. Aber keine Sorge. Wir haben indisch gegessen. Entlang des Causeways gibt es nette kleine Geschäfte für die Touristen. Dort gab es einen kleinen Blumenladen mit sehr schönen Blumen. Und wir hatten ein Geburtstagskind. Die Überraschung ist gelungen.

Ein kleiner Abstecher zu der Victoria Station mußte noch sein.

Der Hauptbahnhof von Mumbai. Man bekommt einen ersten Eindruck, falls man mit der Bahn reisen möchte.
undefined
undefined








 
          
 



Nach einem kurzem Zwischenstop bei "Amarsons", einer indischen Kreuzung zwischen Krämerladen und Department store, wo man fast alles bekommt, ging es nach Hause unter die Dusche. Abends wollten wir den schönen Tag im "Don Giovanni" ausklingen lassen.

undefinedundefined













Tag 2

Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es mit unserem Fahrer in Richtung "Sanjay Ghandi National Park"
Zuerst wurden die "Three Jain Idols" besichtigt. Ein Tempel der ganz besonderen Art.
AAA-Three-Jain.jpgDiese Statuen sind ca. 7-8m hoch. Die Mönche dort sind sehr gläubig und laufen nackt herum. Weil Sie ganz rein sind. Somit brauche Sie auch keine Kleider. Uns kam ein solcher Flitzer entgegen und die Inder warfen sich vor Ihm auf die Füße. Nun, auch zwei von unserer Gruppe wurden dazu aufgefordert. Und Sie taten dies auch. Dafür wurden Sie mit einem Strauß aus Pfauenfedern gesegnet. Ich war so überrascht das ich nicht zur Kamera griff, sondern nur ungläubig geschaut habe.
Als wir von dort aus zu den Kanheri Caves fahren wollten, forderte der Wachmann vor dem Tor uns auf, etwas zu bezahlen. Man zahlt Eintritt im Park und nun wollte der kleine Wachmann auch noch ein paar Rupien, damit wir den Tempel verlassen dürfen. Das ist Indien.

Kanheri Caves
AAA-Kanheri-Caves.jpgAAA-Kanheri-Caves-II.jpg















Diese sind Höhlen, welche von Buddhisten in die Berge eingebaut wurden. Die Höhlen waren von etwa 1000 vor Chr. bis ins 5. Jhd. nach Christus in Benutzung und dienten als Tempel, Universitaet und Wohnort.
Insgesamt gibt es über 100 Höhlen und der gesamte Kopmplex ist sehr beeindruckend. Zwischen den einzelnen Höhlen verläuft ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem. In den Fles geschlagene Rinnen verbinden die Höhlen. Somit war frisches Wasser aus den großen Brunnen garantiert. Es gibt Bade, sowie Waschplätze.
Da es in den Bergen sehr heiß war, beschlossen wir den Rückweg anzugehen, und uns im Pool etwas zu erfrischen.
Am Abend gab es noch ein wundervolles Abendessen, welches uns unsere Maid, Jyoti zubereitet hatte. Es gab mehrere Gerichte und nichts blieb übrig.
Leider gingen diese Tage auch wieder zu schnell vorbei. Am Dienstag Morgen mußten unsere "Wiener" zum Flughafen, um nach Goa zu gelangen.

Über diesen Blog

Kalender

Juli 2008
M D M D F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
<< < > >>
 
referencement gratuit sur de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden