Pünktlich landet die
Maschine der Austrian Airlines, und eine halbe Stunde später können wir die drei in Empfang nehmen. Gepäck einladen und im Auto wurde ein Geburtstagsständchen abgehalten. Gabi
hatte nämlich Geburtstag.

Im Stadtteil
Mahalaxmi findet sich ein sogenannter «Dhobi Ghat». eine Wäscherei unter freiem Himmel. Viele Mikro-Unternehmer sind schon seit Generationen hier und mieten einen oder mehrere Steine, haben ein
paar Männer - meist Verwandte - angestellt und besitzen dazu noch eine Wäscheschleuder. Ein Arbeiter verdient hier 2 Euro im Tag. Die Tage sind lang. Arbeitsbeginn ist meist schon um halb vier
Uhr morgens und bevor die Sonne untergeht, ist man selten fertig. Kinder sind im «Dhobi Ghat» wenige anzutreffen. Die meisten Familien der Männer, die hier arbeiten, leben auf dem Land. Auch
die Frau und drei der Kinder von Satta Gangaram. Er lebt seit 25 Jahren im «Dhobi Ghat» gleich neben der Wäscheschleuder, in diesen Räumen zusammen mit 10 anderen Männern. Nur für 3 Wochen im
Jahr fährt er nach Hause nach Nizimabad in Andhra Pradesh zu seiner Familie.
Das Waschen, Trocknen und Bügeln eines einzelnen Wäschestücks, egal welcher Form und Größe, kostet bei den meisten 3 Cents. Gewaschen wird für Hotels, Restaurants, Krankenhäuser,
Altkleiderhändler, aber auch für Privatpersonen. Der wirtschaftliche Boom bringt mehr Aufträge als früher, vor allem mehr Private lassen waschen. Man profitiert von denen, die heute jedes
Jahr mehr verdienen, sich aber noch keine Waschmaschine leisten können oder wollen, einfach weil es im Dhobi Ghat billiger und bequemer ist.
Im Preis inbegriffen ist auch die Abholung und Auslieferung. Am selben Tag, versteht sich.
Danach ging die Fahrt weiter zu den Mallabar Hills

Die Anhänger dieser Religion sind sehr gläubig, aber Touristen dürfen den Tempel besichtigen. Man muß die Schuhe ausziehen und darf den Göttern nie den Rücken kehren.


Besuch der Hängenden Gärten in den Malabar Hills. Sehr schöner Park, aber eben ein Park wie man ihn auch in Europa antrifft. Deswegen auch kein Bild.
Da uns dann der Hunger überkam, ging es zum Essen. Und was kann es da Besseres geben, als in das "Cafe Leopold" in Colaba zu gehen. Aber keine Sorge. Wir haben indisch gegessen. Entlang des Causeways gibt es nette kleine Geschäfte für die Touristen. Dort
gab es einen kleinen Blumenladen mit sehr schönen Blumen. Und wir hatten ein Geburtstagskind. Die Überraschung ist gelungen.
Der Hauptbahnhof von Mumbai. Man bekommt einen ersten Eindruck, falls man mit der Bahn reisen möchte.


Diese Statuen
sind ca. 7-8m hoch. Die Mönche dort sind sehr gläubig und laufen nackt herum. Weil Sie ganz rein sind. Somit brauche Sie auch keine Kleider. Uns kam ein solcher Flitzer entgegen und die Inder
warfen sich vor Ihm auf die Füße. Nun, auch zwei von unserer Gruppe wurden dazu aufgefordert. Und Sie taten dies auch. Dafür wurden Sie mit einem Strauß aus Pfauenfedern gesegnet. Ich war so
überrascht das ich nicht zur Kamera griff, sondern nur ungläubig geschaut habe.
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